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Miss Marples Schwestern
Netzwerk zur Frauengeschichte vor Ort

Projekte und Methoden

Ein vielstimmiges Mosaik: Miss Marples Schwestern formulieren Ziele ihrer Vermittlungsarbeit zur Frauengeschichte & regen an zum Nachmachen und Mitmachen ...

Zitate der Kolleg_innen aus der MMS-Broschüre

  • dazu beitragen, den Frauen der Stadt ihren angemessenen Platz in der Geschichte zurück zu erobern
  • der Geschichtslosigkeit von Frauen entgegenzuwirken, ihre verschüttete Geschichte sichtbar machen

- die Stadt aus Frauenperspektive neu erleben

- das Selbstbewusstsein der Frauen, ihr eigenes Können und möglichen Kraftreserven fördern und ihnen Mut zur Gestaltung individueller Lebensplanung vermitteln

- an Gebäuden und Plätzen Einblicke und Zusammenhänge mit den zentralen Entwicklungen der lokalen Frauengeschichte aufzeigen und so Stadtbewohnerinnen wie auch Touristinnen das Leben und Wirken von Frauen nahezubringen
- mit Rundgängen anregen, selbst nach Spuren vergessener Frauen in der eigenen Familie oder im eigenen Stadtteil zu suchen

- den Frauenalltag, das Leben von Frauen erfahrbar und erlebbar zu machen, um die Einsicht zu fördern, dass das scheinbar Private politisch war und ist

- Grundlagenforschung zur Frauengeschichte der Stadt / der Region unter die Frauen zu bringen und zwar auf die angenehme Weise des Erzählens und des Erlaufens von eigener Geschichte, um somit mehr Interesse für die eigene Geschichte und Politik zu schaffen
- die historischen Forschungsergebnisse durch einen Spaziergang zu den `Tatorten` in die Gegenwart zu transportieren
- im Rundgang allgemeine Daten der Stadtentwicklung mit spezifischen Themen der Frauenstadtgeschichte verweben
 
- kontinuierlich zur städtischen und regionalen Frauengeschichte arbeiten, historisches und aktuelles Material zur Frauengeschichte sammeln, archivieren und dokumentieren - und die Ergebnisse einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen
- Diskussionen und Nachdenken auslösen, indem beispielhaft auf die Gleichberechtigung im Alltagsleben verwiesen wird

- sich auf die Suche nach berühmten, starken Frauen begeben, aber auch die Geschichte der weniger-bekannten Frauen einbeziehen und ebenso die der Neuen Frauenbewegung
- Frauen aller Altersstufen und Interessensgebiete über ihre Geschichte informieren und sie an der Erarbeitung der Stadtgeschichte beteiligen
- die Geschichte der Frauen verschiedener Stände, Schichten und Jahrhunderte transparenter und erfahrbarer machen
- sowohl Bewusstsein für feministische Forschung schaffen, als auch Spuren von Frauen in der Stadtgeschichte aufzeigen
- darauf aufmerksam machen, dass historische Tradierung allzu häufig Leben und Arbeiten von Frauen ausblendet
- Frauengeschichte in das aktuelle politische Tagesgeschehen mit einbeziehen
- im Rahmen eines Frauentourismusprojekts die Frauengeschichte die von Historikerinnen erforschte Frauengeschichte einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen, z.B. durch Stadt- und Museumsführungen
- eine deutlichere Vertretung von Fraueninteressen leisten, dazu beitragen, das öffentliche Bewusstsein dahingehend zu ändern, dass Politik Frauensache wird

- ermöglichen, Frauen-Orte kennen zu lernen sowie einzelne Biographien erfahrbar machen
- im Sinne feministischer Wissenschaftstheorie Handlungs- und Ausdrucksformen aufzeigen, dadurch der Frauengeschichte und -kultur nachspüren und Entdecktes sinnlich wahrnehmbar gestalten
- Grundlagenforschung zur Bedeutung von Frauen als Kulturträgerinnen machen

- Künstlerinnenporträts finden ihren Auftritt in Ausstellungen, Stadtrundgängen und Veranstaltungen
- Verschüttete und verloren gegangene Frauengeschichte wieder in Erinnerung bringen

- Frauen heute ermutigen, für ihre Rechte zu kämpfen und für die Verwirklichung der gesellschaftlichen Gleichstellung von Frauen und Männern einzutreten
- Erkenntnisse der historischen Frauenforschung und der Geschlechtergeschichte aus der Universität hinaus tragen und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen
- aus der Geschichte lernen, sich mit historischen Frauen verbinden - Mittlerin sein, welche die Ergebnisse der historischen Frauenforschung verbreitet
- Sichtbarmachung und Ausgraben oftmals vergessener Spuren einer fast hundertjährigen Frauen(Organisations-) Geschichte
- Stadtrundgänge anbieten, um die Tradition von Frauengeschichte, den hohen Anteil sozial arbeitender Frauen, die Arbeit von Frauen in eigenen Vereinen und Berufsverbänden sowie die vielfältigen Wohnformen von Frauen in die Erinnerung (zurück) zu rufen
- die Geschichtsträchtigkeit verschiedener Orte, aber auch das Verschwinden der Frauen in dieser Geschichte demonstrieren
- die Geschichte und Vorgeschichte zahlreicher Fraueninitiativen und -projekte aufspüren und im Stadtbild sichtbar werden lassen. Frauen sollen ihre eigene Geschichte entdecken lernen
- die Ergebnisse universitärer Frauenforschung vermitteln und sie damit aus dem akademischen Ghetto heraus bringen und  einem breiteren Publikum zugänglich machen
- aktuelle Probleme und Initiativen von Frauen zeigen und an zu unrecht vergessene Geschichte erinnern

- eine neue Sichtweise auf einen Ort, eine Stadt vermitteln

- Licht in das Dunkel der Frauengeschichte bringen


  
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